akzept e.V.

Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik

Drogenpolitik

Seit 2014 veröffentlicht akzept in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe und wechselnd
auch mit JES jährlich den ADSB mit dem Ziel, den bei einer Vielzahl von drogenpolitikbedingten Fragen feststellbaren Reformstau zu thematisieren.
Die Herausgeber wollen mit diesem nun jährlich erscheinenden Alternativen Drogen- und Suchtbericht die Unzufriedenheiten mit der nationalen Drogenpolitik bündeln, Wege der Veränderungen beschreiben und die dringend erforderliches Ergänzungen zum Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung liefern.

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Alternativer Drogen- und Suchtbericht

Der 7. Alternative Drogen- und Suchtbericht wird am 07.10.2020 in Berlin vorgestellt. Wegen der derzeitigen Hygieneregeln werden die verfügbaren Plätze vorrangig für PressevertreterInnen vorgehalten. Weitere Infomationen bei akzept (siehe Impressum). Die Pressemappe und der Bericht werde auf https://www.alternativer-drogenbericht.de verfügbar sein

Der 6. Alternative Drogen- und Suchtbericht wurde am 27.06. 2019 in Berlin vorgestellt.
Die digitale Pressemappe:
http://www.akzept.org/uploads0517/PressemappeADSB18.pdf
und der Bericht: http://www.akzept.org/uploads0517/akzeptADSB2018web.pdf

Der Bericht ist zu beziehen über den Verlag pabst publishers: http://www.pabst-publishers.com,
den stationären und den online-Buchhandel unter den ISBN Nummern: 978-3-95853-409-4 (print),
e-Book: 978-3-95853-410-0 (http://www.ciando.com)
Einige Pressestimmen: http://www.akzept.org/uploads0517/PresseADSBbis2906.pdf

Drogenpolitik National

 

 

Meldungen

Zeit für eine neue Normalität – Substitutionsversorgung langfristig und nachhaltig verändern.
Ein Positionspapier zur SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung für eine adäquate, medizinische Versorgung von PatientInnen mit Opioidabhängigkeit empfiehlt aufgrund der positiven Erfahrungen mit den Flexibilisierungen eine Reihe von Maßnahmen der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgung in den Regelbetrieb zu übernehmen.
Das Positionspapier wurde erarbeitet von:
Deutsche Aidshilfe e.V. ;  akzept Bundesverband e.V. ;  JES Bundesverband e.V.; • AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. ;  Freiraum Hamburg e.V. ; VISION Köln e.V. mit Unterstützung durch Indivior Deutschland GmbH.

akzept und Deutsche Aids Hilfe unterstützen Petition für eine drogenpolitische Fachkommission der Initiative #mybrainmychoice: www.change.org/p/frau-ludwig-engagieren-sie-eine-unabh%C3%A4ngige-fachkommission-f%C3%BCr-eine-neue-drogenpolitik
Die Begündung lesen Sie hier. Wir freuen uns über viele weitere UnterstützerInnen!

Im Online Magazin des GVS (Gesamtverband Suchthilfe der Diakonie ist ein Beitrag von Heino Stöver erschienen Suchtkrankheit, Delinquenz und Stigmatisierung – wie weiter?  https://www.partnerschaftlich.org/themenmagazine/2020-02/suchtkrankheit-delinquenz-und-stigmatisierung-wie-weiter.html

Ein lesenswerter Text zum Thema Harm Reduction/Drogenpolitik findet sich auf der Seite der Inititative mybrainmychoice (Melissa Scharwey): http://mybrainmychoice.de/harm-reduction/

Und auch der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter erneuerte kürzlich die Forderung nach einer Entkriminalisierungvon Drogengebrauchern: Artikel

Dimensionen der Regulierung war Thema des Beitrages von Heino Stöver zum 1. Antiprohibitionistischen Kongess des Schildowr Kreises am 8. November 2019: Vortrag

Zur Tagung ‚Vom Schaden der Prohibition‚ im November 2019 sind zwei Vorträge abrufbar, und zwar Regulierungsvorschläge für Cannabis und MDMA: http://schildower-kreis.de/tagung/
Bei YouTube sind ferner Videos zu finden, hier Teil 1 der Tagung.

 

Eine Parlamentarische Bürgerinitiative zwecks Änderung der bestehenden Drogenpolitik im Sinne einer menschenrechtskonformen Drogenpolitik von Schadensminimierung, Eliminierung des Schwarzmarktes, Erhöhung des Jugendschutzes sowie Entkriminalisierung von Drogenkonsumentinnen – kurz Wiener Aufruf genannt kommt aus Wien.

Hier sei auch nochcmals an den Berliner Aufruf vom April 2019 erinnert.

Der Paritätische Bremen hat ein bemerkenswertes Papier zur Entkriminalisierung veröffentlicht: Positionspapier
siehe auch: https://www.paritaet-bremen.de/nachricht-anzeigen/kein-weiter-so-neue-wege-in-der-drogenpolitik.html

Der Vorschlag zum Eigenbedarf kleiner Mengen aller illegalisierten Drogen von Frau Pieroth, drogenpolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen, hat einige Pressereaktionen provoziert und war auch in der ‚Berliner Abendschau‘ mehrfach Thema, hier allerdings mit den sattsam bekannt Vorurteilen ungenügend informierter Sprecher.
Berliner Zeitung:
und auch als pdf:
Tagesspiegel:

Die DAH, JES und akzept haben unter Federführung der DAH ein ‚Medium Drogenpolitik‘ veröffentlicht, das als Handreichung für Abgeordnete des Deutschen Bundestages konzipiert ist:
http://www.akzept.org/uploads0517/MediumDrogenpolitik40SInternet.pdf

Drogenpolitik International

Anlässlich des Gedenktages 21. Juli wurden auf Initiative des Internationalen Netzwerks von Drogengebrauchern (INPUD), wurde in verschiedenen Episoden eine Serie  mit dem  Titel ‚Taking back what ours- Oral History of the movement of people who drugs’‚ Zurückholen, was uns gehört – Die Geschichte der Bewegung von Menschen, die Drogen gebrauchen‘ produziert.
Dieser Teil betrifft Deutschland, Dänemark und Norwegen: https://drogriporter.hu/en/taking-back-whats-ours-3-germany-denmark-norway/
Zwei vorherige Episoden behandeln die Niederlande, Belgien und Frankreich: https://drogriporter.hu/en/taking-back-whats-ours-1-the-netherlands-belgium-france/
und Kanada: https://drogriporter.hu/en/taking-back-whats-ours-2-canada/

British Columbia (Kanada) geht im Zeichen der Covid-19-Pandemie einen mutigen Weg bei der Versorgung von Drogengebrauchern: BC is moving to provide drug users with a take-home supply of regulated substances as part of its COVID-19 pandemic response strategy for vulnerable populations. The City of Vancouver and drug-policy experts have called for “safe supply” for some time, but reluctance from regulatory bodies and the province restricted the provision of drugs such as hydromorphone and methadone to clinical settings that require witnessed daily ingestion. https://www.theglobeandmail.com/canada/british-columbia/article-pandemic-pushes-bc-to-move-forward-on-safe-take-home-drug-supply/

Meldungen

“My first 48 hours out” – Naloxone-on-Release.
Guidelines for naloxone provision upon release from prison and other custodial settings. Die Ergebnisse dieses EU-Projektes, durchgeführt vom Institut für Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences, Prof. Dr. Heino Stöver, sind jetzt veröffentlicht. Es sind Leitlinien zur Naloxon-Vergabe zur Vermeidung von Todesfällen durch Überdosierung an der Schnittstelle Haft-Freiheit. Übersetzungen in deutsch und weitere Sprachen sind in Vorbereitung: http://www.akzept.org/uploads0517/MyFirst48hoursOut.pdf

Die Schweizer Autoren Zobel und Marthaler haben einen aktuellen Bericht zu den Regulierungsmodellen weltweit vorgestellt:
http://www.akzept.org/uploads1516/BerichtCHRegulierungCannabismarkt.pdf