akzept e.V.

Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik

Aktuelle Meldungen

Vorab ein kleiner Wegweiser:
–  Ankündigungen von Veranstaltungen finden Sie auf https://www.akzept.eu/aktuelles/veranstaltungen/ 
– Aktuelle drogenpolitische Meldungen und Statements dazu finden Sie auf https://www.akzept.eu/drogenpolitik/  
– Regelmässig neue Informationen zur Substitutionsbehandlung generell finden Sie auf: https://www.forum-substitutionspraxis.de/covid-und-substitution/
akzept bei Instagram: https://www.instagram.com/akzept_e.v/
Ein Blick auf die YouTube Seite von Heino Stöver ist immer informativ: https://www.youtube.com/channel/UC-Kcgvz8dNU7cTrxP0Mhqqw
.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

 Ganz aktuelle Konferenzankündigungen finden Sie auf https://www.akzept.eu/aktuelles/veranstaltungen/

Die DAH, JES und akzept haben eine Stellungnahme für die Neufassung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV): § 5a Verschreiben von Substitutionsmitteln mit dem Stoff Diamorphin veröffentlicht.

Zwei Stellen-Angebote im akzept-Kreis: 1) Der Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung im Kreis Warendorf e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die fachliche und wirtschaftliche Leitung der Beratungsstelle in Voll- oder Teilzeit eine Geschäftsführerin/einen Geschäftsführer (m/w/d). 2) Ebenfalls eine Leitungskraft wird in Bremen gesucht.

Die Regionalgruppe akzept NRW hat aus Anlaß der Veröffentlichungen des Recherche-Kollektivs CORRECTIV ein Positionspapier veröffentlicht.

Save The Date! Crack in deutschen Großstädten – Strategien der Hilfe und Unterstützung
2. Internationale Fachtagung am 20.11.2024 in Frankfurt/Main
Veranstalter: Institut für Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences und akzept e.V. (Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik).
Sind es neue, der Drogenhilfe noch nicht bekannte Konsumierende? Wie stellt sich der Crackkonsum in den Städten dar? Welche sozialarbeiterischen Hilfen werden geleistet? Was hat sich als Beispiel Guter Praxis erwiesen? Welche Beziehung besteht zwischen Substitution und Crackkonsum? Welche Erkenntnisse gibt es aus der pharmakologischen Forschung? Was wird im Off-Label – Use verschrieben? Wie stellt sich der kommunale Umgang mit Crackkonsumierenden dar? …Auf all diese und noch weitere Fragen suchen wir Antworten auf der 2. Internationalen Crack-Fachtagung in Frankfurt!

Save the Date! am 14. März 2024 findet in Frankfurt/Main die Abschlußkonferenz zum Projekt NALtrain statt. Am gleichen Tag und Ort wird auch die akzept-Mitgliederversammlung sein. Mehr dazu unter https://www.akzept.eu/drogennotfallprophylaxe-mit-naloxon/

Die Stellungnahme des Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, akzept e.V. zum Brief an die Bundestagsfraktionen vom 9.12 (WELT vom 8.12.2023) von Ärzte- und Lehrerverbänden sowie der Polizeigewerkschaft mit der Behauptung, das geplante Cannabis-Gesetz sei eine Gefahr für Kinder- und Jugendschutz– und man solle dem Gesetzentwurf von Minister Lauterbach (SPD) und den Fachleuten der Ampelkoalition nicht zuzustimmen.

Der 10. Alternative Drogen- und Suchtbericht ist erschienen. Er ist erhältlich über den Verlag pabst publishers http://www.pabst-publishers.com, den stationären und den online-Buchhandel unter den ISBN Nummern: 978-3-95853-888-7 (print) und e-Book: 978-3-95853-889-4 (www.ciando.com); www.pabst-publishers.de – www.psychologie-aktuell.com sowie über akzept. Weitere Informationen und Materialien sowie Pressereaktionen finden Sie auf https://alternativer-drogenbericht.de/10-alternativer-drogen-und-suchtbericht/ und hier: https://www.akzept.eu/drogenpolitik/

In einer gemeinsamen Presseerklärung warnen die Katholische Hochschule NRW (katho), die Deutsche Aidshilfe (DAH) und akzept vor einer Häufung vón Drogennotfällen durch synthetische Opioide.54 Drogennotfälle innerhalb von vier Tagen in Dublin, Häufungen auch in Großbritannien: Gefährliche synthetische Opioide sind in Europa angekommen. Dringend erforderlich sind Erste-Hilfe-Schulungen und Opioid-Schnellteststellen.“

Am 6. November hielt der Gesundheitsausschuß eine Experten-Anhörung zum Cannabisgesetz ab. akzept war durch Ilja Michels dort vertreten; neben unserer vorab eingereichten schriftlichen Stellungnahme waren zwei kurze Wortbeiträge möglich (18:13 u.18:22) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw45-pa-gesundheit-cannabis-970114

Der Besuch von Heino Stöver bei mai-think liegt schon etwas zurück: https://www.zdf.de/show/mai-think-x-die-show/ask-mai-anything-drogen-100.html

 Zum Thema Rauchausstieg hier ein Interview mit Heino Stöver.

Und ein Interview zum Thema ‚Einstiegsdroge‚: https://www.apotheken-umschau.de/gesundheitspolitik/cannabis-legalisierung-die-einstiegsdrogen-sind-alkohol-und-tabak-1000389.html

akzept e.V. – Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik unterstützt den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Neuregulierung von Cannabis und benennt wichtige weitere Schritte. Nähere Ausführungen dazu finden Sie in der Pressemitteilung im Anhang.

Der Referentenentwurf zum Cannabisgesetz liegt vor. akzept hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.

Das E-Institut der TH Nürnberg mit den Partnern mudra und condrobs e.V.  bietet ein zertfiziertes Kursangebot an: Suchtberatung Online Weiterbildung. Hier der Flyer und der Terminplan

  1. Juli – Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende. akzept fordert in seiner Pressemitteilung zum 21. Juli Anteilnahme, Forderungen und konkrete Maßnahmen.

„Offener Brief – Diskriminierungsfreie Eingliederungshilfe für Drogengebraucher:innen – Gedenktag 21. Juli“. Mit diesem offenen Brief wenden sich die Fachverbände akzept e.V. und DG SAS e.V. sowie verschiedene Träger von Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe mit einer Problemanzeige an den Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhart Blienert, und den Beauftragten der Bundesregierung für Menschen mit Behinderung, Jürgen Dusel. Die Verbände fordern eine sektoren- und ressortübergreifende Überwindung der Diskriminierung von Menschen mit schweren Substanzgebrauchsstörungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).

SO-PREP – ein Toolkit mit Schlüsselstrategien zur Bekämpfung der negativen Folgen des Konsums von synthetischen Opioiden. Dieses Produkt eines länderübergreifenden EU-Projektes ist jetzt in deutscher Übersetzung verfügbar und als Broschüre von akzept zu haben.

Im Alter von fast 80 Jahren ist der Berliner Suchtmediziner JÖRG GÖLZ gestorben. Die DAH hat eine Kondolenzseite eingerichtet: https://magazin.hiv/magazin/gedenken-an-dr-joerg-goelz/ auf der auch der Nachruf von Heino Stöver für akzept zu lesen ist:
Wir haben uns lange nicht mehr gesehen, Jörg! Zuletzt in Kathmandu/Nepal – da warst Du – wie immer – auf den Punkt, hast Menschen geholfen, die in großer Not waren, flexibel, verantwortungsvoll, einfach klasse! In den 90igern hast Du bereits in meinen Fortbildungsseminaren für die DAH über HIV und Substitution gesprochen, Du warst ein Champion! Und dann Hilfe für Menschen mit HCV und HIV geleistet – das waren Deine Themen, die Du auch in Publikationen und auf Konferenzen vertreten hast wie kein anderer! Engagiert, informiert, immer sehr druckvoll! Ich kann mich sehr gut an Deine Vorträge erinnern – Du hast Mut gemacht, Du hast den Menschen vermittelt, dass sie etwas ändern können!
Und Du hast politische Änderungen eingeklagt – und das sehr erfolgreich! Ohne Dich wären wir in der Substitution und auch in anderen Gebieten nicht da wo wir sind! Danke!!

 Eine Broschüre zum Umgang mit und zur Vermeidung von Stigma wird von einer Gruppe vorgestellt, der die DAH, der Therapieverband Ludwigsmühle, mybrainmychoice und akzept angehören.

…die (meisten) beiträge des 14. akzept-Kongress finden sie auf https://www.akzept.eu/akzept-konferenzen-und-fachtage/

Die Deutsche Aidshilfe hat ein Bundesmodellprojekt Rapid Fentanyl Tests in Drogenkonsumräumen“ (RAFT) gestartet, hier ist der erste newsletter dazu.

…eine neue publikation zum thema rauchen ist anzukündigen: Heino Stöver (Hrsg.) – Die Zigarette liegt in den letzten Zügen; Alternative Formen der Nikotinaufnahme-. © 2023 Fachhochschulverlag, DER VERLAG FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN, ISBN 978-3-947273-74-4. Preis 25,00; Telefax (069) 1533 2840, bestellung@fhverlag.de, http://www.fhverlag.de

auch 2023 musste der beauftragte der bundesregierung für sucht- und drogenfragen wieder einen anstieg der zahl der drogentoten melden: https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/2022-erneuter-anstieg-bei-zahl-der-drogentoten/
pressereaktionen dazu: ZEIT ONLINE https://www.zeit.de/gesellschaft/2023-05/drogentote-2022-zahl-anstieg-illegale-drogen?wt_zmc=sm.ext.zonaudev.mail.ref.zeitde.share.link.x
tagesschau https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/drogentote-anstieg-100.html#:~:text=Wie%20der%20Drogenbeauftragte%20der%20Bundesregierung,Tote%20mehr%20als%20im%20Vorjahr
rbb https://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/fa/57/fa57dd79-f7ef-4613-ba06-90a5e417670b/3f5f30d7-8adb-4ea6-9313-2bca947205c8_393531db-ef5a-4b9d-98d3-2c1a302372a1.mp3
und die pressemitteilung von akzept.

Am 4. Mai 2023 wurden im Rahmen des 14. akzept-Kongress die jährlichen akzept-Würdigungen vergeben. Für beide Preisträger:innen gab es lang anhaltenden Applaus.
Der Robert-Newman-Gedächtnis-Preis 2023 wurde an Kerstin Dettmer verliehen, die mit ihrem unermüdlichen und beharrlichen, auch internationalen Einsatz für die Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Drogenhilfeangeboten der allgemeinen Entwicklung immer eine Nase voraus war und weiter ist; sie hat Vieles angestossen, als ein Beispiel sei hier nur der Einsatz von Naloxon zur Drogennotfallprophylaxe genannt. Lesen Sie die Laudatio und die Urkunde.

Der akzept Lifetime Award für das Jahr 2023 wurde am 04.05.2023 in Berlin verliehen. Ausgezeichnet wurde Dr. Ingo Ilja Michels,
der durch seine Beharrlichkeit und Akribie in vielen seiner verschiedenen Positionen und Funktionen sehr viel dazu beigetragen hat, dass wir eminente drogenpolitische Fortschritte gesehen haben in den letzten Jahrzehnten – auch wenn wir längst noch nicht da sind, wo wir sein wollen. Die Laudatio und die Urkunde.

11 Wissenschaftler:innen haben gerade ein Whitepaper zur Evaluation der Einführung der regulierten Cannabisvergabe an Erwachsene zu Genusszwecken in Deutschland veröffentlicht, das bereits von der Presse  kommentiert wird:
SPIEGEL: mailbox:///E:/Win7-User/stoever.heino/MAIL-DATEN/stoever_fra-uas/pop3-fra-uas/Inbox?number=147597&part=1.2&filename=SPIEGEL_2023_16.pdf&type=application/pdf
DEUTSCHLANDFUNK:  https://www.deutschlandfunk.de/forscher-fordern-fruehe-wissenschaftliche-begleitung-notwendig-fuer-fundierte-einschaetzung-von-chan-100.html
ÄRZTEBLATT: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/142439/Forscher-wollen-fruehe-wissenschaftliche-Begleitung-der-Cannabisfreigabe

Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Legalisierung von Cannabis ist hier zu finden:https://www.rnd.de/politik/cannabis-legalisierung-25-gramm-sollen-in-deutschland-erlaubt-sein-6MC2VBOXYRDATF6HJDCGDITNOQ.html

18 Kriminalwissenschaftler:innen haben einen Brief an Herrn Dr. Marco Buschmann geschrieben, in dem sie Stellung nehmen zum Referentenentwurf zur Ersatzfreiheitsstrafe: https://strafvollzugsarchiv.de/brief-von-kriminalwissenschaftlerinnen-an-herrn-dr-marco-buschmann

In der ZDF Sendung MAITHINK X am 08.03.2023 war Heino Stöver Gast zum Thema Sucht, hier ist das Video der Sendung: https://www.zdf.de/show/mai-think-x-die-show/ask-mai-anything-drogen-100.html

akzept, DAH und JES haben am 1. März ein Positionspapier zur Diamorphin-Vergabe herausgegeben.

Ein Positionspapier zur (geplanten) Reform des Maßregelvollzugsgesetzes zur Unterbringung gem. §64 StGB für die Behandlung von drug use disorders in Deutschland haben Ingo Ilja Michels und Heino Stöver für akzept e.V. verfasst.

Als dritte erweiterte Auflage (2022) des 2013 erschienenen Manuals How to Regulate Cannabis der Transform Drug Policy Foundation ist jetzt die deutsche Übersetzung verfügbar, als Vollversion und in Kurzfassung: https://legalisierung.info/
Die Übersetzung wurde von einem Team von #MyBrainMyChoice bewerkstelligt.

Die Einladung und das aktuelle Programm zum 14. akzept-Kongress am 4. und 5. Mai 2023 in Berlin und weitere Informationen zum Kongress finden Sie auf https://www.akzept.eu/akzept-konferenzen-und-fachtage/

Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Crack-Konsum im Kontext der Drogen-und Suchthilfe sind aus den Ergebnissen des Fachtages Crack-Konsum in deutschen Großstädten und des Expertentreffens zu Crack Konsum im Oktober 2022 in Frankfurt entwickelt worden. Die Broschüre ist auch als Print-Version bei akzept abrufbar.

akzept hat soeben ein Positionspapier zu Tobacco Harm Reduction veröffentlicht.

Eltern und Angehörige haben Statements zur Regulierung von Cannabis abgegeben, von IFT, DHS und BZGA ist ein Factsheet zu Cannabis erschienen, beides und weitere aktuelle Beiträge finden Sie auf https://www.akzept.eu/drogenpolitik/

Der 9. Alternative Drogen- und Suchtbericht ist bei Papst Science Publishers (www.pabst-publishers.com; pabst@pabst-publishers.com) erschienen, gedruckt (ISBN 978-3-95853-807-8)  und als eBook (ISBN 978-3-95853-808-5). Mehr dazu auf https://www.akzept.eu/drogenpolitik/#drogenbericht  und https://alternativer-drogenbericht.de/
dort finden Sie auch einige der Presse-Reaktionen.

Anläßlich des Aktionstags Suchtberatung am 10.11.2022 haben akzept und der Paritätische Stellungnahmen veröffentlicht.

Das Bundeskriminalamt und der Beauftragte der Bundesregierung für Suchtfragen haben in einer gemeinsamen Pressekonferenz zur Rauschgiftkriminalität Stellung genommen.

Nach einem langen, erfüllten und wirkungsstarken Leben ist Ambros Uchtenhagen (‚der Papst der Suchtmedizin‘) in Zürich gestorben. Einen Nachruf finden Sie auf https://www.akzept.eu/archiv/nachrufe/

Die Integrative Drogenhilfe e.V. Frankfurt und akzept haben ein Positionspapier für eine verbesserte medizinische, pflegerische und psychosoziale Versorgung von drogenkonsumierenden Menschen veröffentlicht.

Nach zweijähriger Pause mangels Präsenzveranstaltungen konnten in diesem Jahr endlich wieder die Auszeichnungen vergeben werden, die akzept für eine Lebensleistung (akzept Lifetime Award) und beispielhafte Leistungen in der Versorgung von Drogenkonsumierenden (Robert-Newman-Gedächtnis-Preis) jährlich auslobt. Die beiden Auszeichnungen wurden im Rahmen der 7. NaSuKo am 21.09.2022 in Berlin vergeben. Die Preisträger und deren Würdigungen finden Sie hier: https://www.akzept.eu/akzept-auszeichnungen/

Die Beiträge des Fachtages Crack in deutschen Großstädten finden Sie hier: https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/drogenreferat/internationale-crack-fachtagung/

Die 7. Nationale Substitutionskonferenz (NaSuKo) fand am 21.09.2022 in Berlin statt. Die Beiträge der Referent*innen finden Sie auf https://www.akzept.eu/akzept-konferenzen-und-fachtage/

Der 21. Juli eines jeden Jahres wird als Gedenktag für die an den Folgen des Drogenkonsums verstorbenen Menschen begangen.
Hintergrund der Entstehung des Gedenktages ist: Am 21. Juli 1994 starb in Gladbeck der junge Drogengebraucher Ingo M. Seiner Mutter gelang es unter Mithilfe der Stadt, eine Gedenkstätte für Ingo und andere verstorbene Drogengebraucher*innen zu installieren, der in den nächsten Jahren weitere Orte der Erinnerung und Mahnung folgten. Der erste Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige wurde 1998 begangen. Der Landesverband der Eltern in NRW erklärte den 21.Juli zum Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige.
Seit der Gedenktag vor 25 Jahren ins Leben gerufen wurde, hat sich die Beteiligung stetig vergrössert. Dieses Jahr nahmen 90 Städte mit Aktionen teil. Der Gedenktag will vor allem darauf aufmerksam machen, dass Drogentod durch humanere und wissenschaftlich fundierte Drogenpolitk vermeidbar ist (anstelle ideologischer Politikansätze).
Die Presseerklärung von Burkhart Blienert macht Hoffunng: https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/
Die Presseerklärung von JES-Bundesverband: https://www.jes-bundesverband.de/2022/07/pressemitteilung-zum-gedenktag-2022/

Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht und Drogen hat im Juni eine Reihe von Experten-Anhörungen zu Fragen der Legalisierung von Cannabis durchgeführt. Informationen über Themen, Teilnehmer und einzelne Statments Beteiligter finde Sie auf seiner Website: https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/cannabis-aber-sicher/

Am 15.06.2022 fand in Frankfurt/M. die Fachtagung Drug Checking statt. Die Beiträge der Referent*innen und das Positionspapier zur Einführung von Drug-Checking in Deutschland finden Sie auf https://www.akzept.eu/drogenpolitik/ National.

Auf den erneuten starken Anstieg der Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum illegaler Drogen hat das Team von NALtrain mit einer Pressemitteilung reagiert. Die PM des Beauftragten für Sucht- und Drogenfragen: https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/1826-maenner-und-frauen-in-deutschland-2021-an-illegalen-drogen-verstorben-zahl-erneut-gestiegen/?s=03

Der NALtrain Newsletter Nr. 3 ist erschienen.

Bundesverdienstkreuz für Anabela Dias de Oliveira!
Anabela Dias de Oliveira, seit 25 Jahren Leiterin des von ihr aufgebauten Landesmodellprojektes „Langzeit Übergangs- und Stützungsangebot für chronisch mehrfachgeschädigte Drogenabhängige“ (LÜSA) in Unna, wurde für ihre (bisherige) Lebensleistung am 3. Mai 2022 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. akzept ist stolz und gratuliert herzlich! Ana ist nach Dorothea Klieber und Jürgen Heimchen (2016) die dritte Aktivistin der akzeptierenden Drogenarbeit, der diese Auszeichnung zuteil wurde. Der Bericht

Regulierung der Abgabe von Cannabis an Erwachsene in Deutschland
akzept e.V. (Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik) legt zur Umsetzung des Beschlusses der Regierungskoalition seine ECKPUNKTE vor.

Stellenausschreibung von chill out Potsdam: Sozialpädagogische Fachkraft Suchtprävention /Suchtberatung / überregionale Suchtprävention (Stellenumfang 20 bis 30 Wochenstunden (50%-75% VBE): https://www.chillout-pdm.de/stellenausschreibung/

Zu einem breitangelegten Forschungsprojekt zum Thema Rauch-Ausstieg ist ein Online-Fragebogen gerade ins Netz gestellt.
Die Umfrage richtet sich an alle, die irgendwann mal regelmäßig geraucht haben oder das aktuell noch tun.
Eine Erläuterung des Projektes und der Direktlink zur Befragung:
http://sea-01.cit.frankfurt-university.de:32224/?dmVyPTEuMDAxJiY1OWFmOTA1ZDVjYThmNTc2ZD02MjRFQTZFOV85MTM5Nl8xMzc4OF8xJiY3ZDI5MjY5MzEwNDM2MGI9MTIzMyYmdXJsPWh0dHBzJTNBJTJGJTJGc3VydmV5JTJFc3R1ZGl1bWRpZ2l0YWxlJTJFdW5pLWZyYW5rZnVydCUyRWRlJTJGUmF1Y2hzdG9wcCUyRg==
                                                                                                                                        
Das Statement des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen zur 65. Sitzung der Commission of Narcotic Drugs (CND) : https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/statement-des-beauftragten-der-bundesregierung-fuer-sucht-und-drogenfragen-zur-65-sitzung-der-commission-of-narcotic-drugs/?s=03

Das Spiegelinterview mit Burkard Blienert finden Sie unter https://www.akzept.eu/drogenpolitik/ National.

ACHTUNG – Lebensgefahr: Aus Deutschland liegen Berichte zu mindestens drei Todesfällen vor, bei denen der Verdacht auf eine (Misch-)Intoxikation mit diesen hochpotenten Opioiden besteht, darunter ein Todesfall, dem der Konsum von Etonitazepipne vorangegangen war,ein Todesfall, dem die Kombinationswirkung von Brorphin im Zusammenspiel mit Tilidin und Flualprazolam zugrunde liegen könnte, sowie ein Fall, bei dem als Todesursache eine Mischintoxikation angenommen wird, bei der neben Etazen eine Reihe weiterer Substanzen involviert war, darunter verschiedene Benzodiazepine, Tilidin sowie möglicherweise Etonitazepyn.

Krieg gegen die Ukraine:
Ein großes Bündnis von Verbänden der Sucht-und Drogenhilfe macht auf zu erwartenden Versorgungsbedarf für Geflüchtete aus der Ukraine aufmerksam. Mit einem Schreiben an den Bundes-Gesundheitsminister Karl Lauterbach und an die Gesundheitsminister*innen der Länder weisen sie darauf hin, dass unter den Kriegsflüchtlingen auch viele Opioid-Konsumierende und Substituierte sowie HIV-Infizierte sein werden, deren Versorgung ansteht. Gleichzeitig hat die Deutsche Aidshilfe eine Informationsseite eingerichtet. https://www.aidshilfe.de/meldung/versorgung-opioid-konsumierende-substituierte-ukraine-sichern
Weitere Informationen: www.forum-substitutionspraxis.de/ukraine
Drogengebrauch und Substitution in Polen: https://www.emcdda.europa.eu/system/files/publications/11349/poland-cdr-2019_0.pdf

Stellungnahmen zu den Regulierungsplänen der Bundesregierung finden Sie unter Drogenpolitik/National.

Derzeit herrscht starker Informationsbedarf der Medien zur Themen der Drogenpolitk: einige Inverwiews mit Heino Stöver, Urs Köthner und Tibor Harrach finden Sie hier und auf https://www.akzept.eu/drogenpolitik

akzept ist erfreut über die Ernennung von Burkhard Blienert zum Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen!

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete hat sich als Gesundheitsexperte im Deutschen Bundestag eingehend mit den Politikfeldern Drogen und Sucht befasst. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/lauterbach-ernennt-die-beauftragten-seines-geschaeftsbereichs.html
Ein erstes Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland umreißt seine drogenpolitischen Vorstellungen: https://www.rnd.de/politik/wann-ist-cannabis-legal-drogenbeauftragter-burkhard-blienert-im-rnd-interview-S54474WRJZGIJNO2I2BDSNV2QE.html

Bundesweit suchen einige große Drogenhilfeträger Verstärkung in leitenden Positionen (Geschäftsführunge/Bereichsleitung):
Fixpunkt Berlin gGmbH; ADV gGmbH Berlin; vista gGmbH Berlin; Abrigado Hamburg; Fachstelle Sucht Wahrendorf (Ahlen). Auskünfte bei den Trägern und auch bei akzept.

Für 2022 sind bereits einige Fachveranstaltungen geplant, siehe dazu https://www.akzept.eu/aktuelles/veranstaltungen/

Unter dem Menuepunkt Drogenpolitik/National finden Sie ständig aktuelle Interviews mit Vorstandsmitgliedern.

mudra Nürnberg hat sein Fortbildungsprogramm für Frühjahr und Sommer 2022 veröffentlicht: https://www.mudra-online.de/termine.html mudraupdate2022

akzept e.V. hat am 10.12.2021 einen neuen Vorstand gewählt. 4 bisherige Vorstandsmitglieder kandidiertten wieder und wurden einstimmig gewählt. Neu im Vorstand ist Olaf Ostermann (Condrobs München). Aus beruflichen Gründen ausgeschieden nach 12 Jahren Mitarbeit ist Kerstin Dettmer (siehe https://www.akzept.eu/mitglieder/liste-mitglieder/Vorstand). Für Interessierte hier der Jahresbericht 2021 und die Vorhaben für 2022.

Anläßlich der Mitgliederversammlung gratulierte Dirk Schäffer für die DAH akzept zum nunmehr 30-jährigen Bestehen. Das Fest ist verschoben auf C-freiere Zeiten, die Gratulation ist hier:

Das Kleingedruckte: Saubere Spritzen im hohen Bogen über Gefängnismauern – damit fing es vor 30 Jahren an. Als „Friedensstifter im Drogenkrieg“ setzt unser starker Bündnispartner seitdem Maßstäbe für eine Drogenpolitik, die die Menschenwürde von Drogengebrauchenden mit aller Konsequenz in den Mittelpunkt stellt. Wir sagen danke und weiter so!

Unter dem Titel *Koks-Taxi, Cannabis für alle, Glühwein: Deutschland ballert* ist ein sachlich-amüsanter Podcast der Berliner Morgenpost zum Thema Sucht mit Heino Stöver und Suse und Hajo Schumacher hier nachzuhören: https://wir-der-mutmach-podcast-der-berliner-morgenpost.blogs.julephosting.de/346-wir-6-12

mudra – Alternative Jugend- und Drogenhilfe Nürnberg e.V. hat zu den drogenpolitischen Vorhaben im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung eine Presseerklärung veröffentlicht, der sich akzept voll anschliesst.

Der Prozess der Kriminalisierung und Inhaftierung drogenkonsumierender Menschen in Deutschland. Implikationen für eine gesundheitsbezogene Rehabilitation und Resozialisierung ist Titel eines Artikels von Heino Stöver, Daniel Deimel und Annas Dichtl, der in den sozialen Medien gerade viel diskutiert wird.

Der Trendspotter des IFT München hat eine Studie zu CRACK veröffentlicht: Konsumprävalenzen,Marktentwicklungen,Risikoverhaltensweisen, Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit, Charakteristika der Crackkonsumierenden/Konsumierendengruppen werden untersucht.

Prof. Dr. Justus Haucap vom Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf belegt in einer Studie: Cannabislegalisierung bringt dem Staat jährlich 4,7 Milliarden Euro – rund 27.000 legale Arbeitsplätze würden entstehen: https://www.dice.hhu.de/news/studie-cannabislegalisierung-bringt-dem-staat-jaehrlich-47-milliarden-euro-rund-27000-legale-arbeitsplaetze-wuerden-entstehen-1

Eine Reihe von neuen Statements und Vorträgen sowie einen SPIEGEL-podcast zur Cannabis Legalisierung finden Sie auf https://www.akzept.eu/drogenpolitik/ National oder einzeln hier: http://SPIEGEL.de: https://www.spiegel.de/thema/podcast_stimmenfang/
und einen Vortrag von Heino Stöver bei Release Stuttgart: https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2021/11/StoeverRelease04112021.pdf

Der erste Newsletter zum Projekt NALtrain ist erschienen.

Anläßlich der 11. Europäischen Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft  vom 02.09. bis 03.09.2021 hielt Klaus Jünschke einen Vortrag zu Isolationshaft, auf den wir hier besonders hinweisen möchten: https://magazin.hiv/magazin/isolation-toetet-einzelhaft/

My first 48 hours out liegt nun auch in einer deutschen Ausgabe vor: Meine ersten 48 Stunden in Freiheit. Umfassende Ansätze zu Interventionen mit Take-Home-Naloxon vor und nach der Entlassung von Drogenkonsument*innen aus dem Strafvollzugssystem

Die Beschlüsse der 94. Gesundheitsministerkonferenz (GMK, 2021) sehen unter TOP: 11.2 eine Optimierung der Hilfestrukturen bei Abhängigkeitserkrankungen vor: https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html?id=1144&jahr=

Aktuelle Stellungnahmen und Forderungen zu Änderungen in der Drogenpolitik wurden anläßlich der bevorstehenden Bundestagswahlen von mehreren drogenpolitisch engagierten Fachgesellschaften  veröffentlicht. Das Expertennetzwerk Schildower Kreis, Law Enforcement Against Prohibition (LEAP) Deutschland, der Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (Akzept), die Deutsche Aidshilfe (DAH), der Deutsche Hanfverband (DHV), der Safer-Nightlife-Bundesverband Sonics und der Bundesverband Junkies, Ehemalige, Substituierte (JES) setzen sich seit langer Zeit für eine bessere, evidenzbasierte Drogenpolitik ein. Ihr gemeinsames Statement.

LEAP Deutschland hat einige kurze Videos zum gleichen Thema ins Netz gestellt:
https://www.youtube.com/watch?v=Xka0lxwkBqo – Richter Andreas Müller
https://www.youtube.com/watch?v=EYsJtVvwsRo – Hubert Wimber
https://www.youtube.com/watch?v=Fl5N3MA1tqc – Burghard Blienert
https://www.youtube.com/watch?v=odIyhd1oOGw – Fabian Steinmetz
https://leap-deutschland.de/frank-tempel/ – Frank Tempel

07/27/2021 created by Sebastian Franke: Thüringen hat es geschafft! Das Drug-Checking Pilotprojekt „SubCheck“ der SiT – Suchthilfe in Thüringen ist live und kann auf erste Einsätze zurückschauen.

Das neue Leitbild der akzeptierenden Drogenarbeit und das Positionspapier zur PSB finden Sie auf https://www.akzept.eu/publikationen/, es ist nun auch in Printversion abrufbar von akzept oder der DAH.

Am 15. 07.2021 wurde der nunmehr 8. Alternative Drogen- und Suchtbericht in einem Online-Meeting der Öffentlichkeit vorgestellt.  Schwerpunkt ist diesmal das Thema Alkohol – aus gesundheitlicher wie politischer Sicht. Für detaillierte Angaben siehe https://www.akzept.eu/drogenpolitik/#drogenbericht – dort sind auch Literaturangaben zu zwei Texten abrufbar.
Kontakt: akzeptbuero(a)yahoo.de, zum Pressespiegel siehe auch https://alternativer-drogenbericht.de
Der Bericht    Vier Beiträge des Berichtes sind auch in englischer Sprache verfügbar: Clippings

Das dreijährige Projekt NALtrain – Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines Wissenschaftlichen Modellprojekts zur Durchführung deutschlandweiter qualitätsgesicherter Take-Home Naloxon Schulungen begann am 1. Juli. Informationen dazu finden Sie auf https://www.naloxontraining.de/ und auch auf https://www.akzept.eu/drogennotfallprophylaxe-mit-naloxon/
Die Kompakt-Information zum Projekt hier: NALtrain

Der 13. akzept Kongress am 10. und 11. Juni 2021 war auch im online-Format eine inhaltsreiche und informativeVeranstaltung mit starker Beteiligung. Die Kurzvorträge und Diskussionsbeiträge sowie die Inputs der Workshops finen Sie auf https://www.akzept.eu/akzept-konferenzen-und-fachtage/ 
Die Videos der Gesamtveranstaltung und der einzelnen Workshops sind auf https://www.akzept.eu/videos/ anzusehen.
Für die Vereinzelung der Beiträge benötigen wir noch etwas Zeit. Alle am Kongress Beteiligen werden per Mail benachrichtigt, wenn diese online sind.

Zum Kooperationsprojekt von DAH, akzept und JES, der Kampagne #100.000 Substituierte bis 2022 gibt es jetzt aktuelle Materialien und kurze Videos mit Erfahrungsberichten von Substituierten:  https://www.jes-bundesverband.de/projekte/100000-substituierte-bis-2022/
Unter dem Motto Substituierende Ärzt*innen werben für die Suchtmedizin erläutern Ärzt*innen und Ärzte in kurzen Statements warum sie sich für die Suchtmedizin entschieden haben und warum die Behandlung von Menschen mit Suchterkrankungen eine wichtige und medizinisch interessante Aufgabe ist. Das Video darf gern weiter verbreitet werden: https://youtu.be/jvgnr_adNEk
und: https://www.jes-bundesverband.de/2021/04/substituierende-aerztinnen-werben-fuer-die-suchtmedizin/
Weitere Informationen, Anregungen für Aktionen der Einrichtungen und Mitglieder und Materialien siehe https://www.akzept.eu/akzept-kooperationen/

60 Jahre Drogenkontrolle durch Drogenprohibition. Es ist an der Zeit für Alternativen!  Am 30. März 1961, vor 60 Jahren, wurde die sog. Single Convention on Narcotic Drugs der Vereinten Nationen verabschiedet, die 1964 in Kraft trat. akzept hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

In memoriam Joep Oomen, dem langjährigen Vorsitzenden von ENCOD der vor 5 Jahren viel zu früh starb: https://encod.org/joep/in-memoriam-joep-oomen/?fbclid=IwAR05sGQtOQIl_iXHj2JvhmnbUr11h039Ceb0Rn6hot2R2fHC1fHTjIxEyaM

EuroHealthNet  (Brüssel) hat ein neues Online-Portal zum Austausch über Ungleichheiten in der gesundheitlichen Versorgung und mit Informationen über Politik, Forschung und Initiativen: https://health-inequalities.eu/

Der Rat der Europäischen Union hat eine neue EU-Drogenstrategie für die Jahre 2021–2025 beschlossen: https://www.akzept.eu/drogenpolitik/

Die AG Aids & Haft in Bayern (= Münchner Aids-Hilfe e.V., Augsburger AIDS-Hilfe e.V., AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V., Bayrische Aids Stiftung) sowie akzept e.V. und Deutsche Aidshilfe haben ein Positionspapier vorgelegt: Für eine wissenschaftlich-basierte Substitutionspraxis in bayerischen Haftanstalten.

Die Deutsche Aidshilfe hat ein neues Medium zur Versorgung von EU-Bürgern mit und ohne Versicherung in 11 Sprachen veröffentlicht: https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/eugs-de/ueber-uns/publikationen

Suchtexperte Prof. Dr. Heino Stöver kritisiert neue AWMF-Leitlinie zum Tabakkonsum scharf: „Chance für realitätsnahe Prävention vertan, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert“.

https://www.inhsu.org/ lautet die neue Website des internationalen Netzwerks on Health and Hepatitis in Substance Users. Mehr dazu auf https://hepatitis-aktion.de/

High im Lockdown – Steigt die Sucht mit der Krise? Eine Diskussion im SWR2 Forum: Norbert Lang diskutiert mit Philip Gerber – Sozialarbeiter, Prof. Dr. Christoph Möller – Kinderpsychiater, Prof. Dr. Heino Stöver – Sozialwissenschaftler: https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/high-im-lockdown-steigt-die-sucht-mit-der-krise-100.html

Ausstiegs- oder Einstiegsdroge für Nikotinsüchtige? Ein Beitrag von Chistine Westerhaus bei Deutschlandfunk Kultur/Zeitfragen vom 14.01.2021: https://www.deutschlandfunkkultur.de/e-zigarette-ausstiegs-oder-einstiegsdroge-fuer.976.de.html?dram:article_id=490834

Die Beiträge zur 6. NaSuKo im Dezember 2020 sind online: https://www.akzept.eu/akzept-konferenzen-und-fachtage/

Transform Drug Policy Foundation hat nach After the war on Drugs – Blueprint for Regulation (2012, Übersetzung bei akzept erhältlich) nun eine umfangreiche Anleitung zur Regulierung von Stimulanzien (Kokain, MDMA, Amphetamin etc.) herausgegeben: How to regulate stimulants – a practical guide. Mehr dazu: https://www.akzept.eu/drogenpolitik/
und auf der URL von Transform

ENCOD hat Guidelines for Cannabis Social Clubs veröffentlicht: https://www.akzept.eu/hr_substanzen/cannabis/

Eine Reihe namhafter WisschaftlerInnen und ÄrztInnen hat ein Positionspapier zur Möglichkeit der Harm Reduction mit der E-Zigarette veöffentlicht: Neue Wege zur Eindämmung des Rauchens: Tabakkonsum & Schadensminimierung (“Tobacco Harm Reduction”).

Der nun bereits 7. Alternative Drogen-und Suchtbericht wurde am 07.10.2020 in Berlin der Presse vorgestellt. Die Printversion kann bei akzept bestellt werden (20;00 Euro) oder direkt beim Verlag: ISBN 978-3-95853-636-4 ; eBook: ISBN 978-3-95853-637-1; www.pabst-publishers.de • www.psychologie-aktuell.com. Weitere Informationen zum Bericht und das pdf finden Sie nach dem 07.10 auf https://alternativer-drogenbericht.de/
Die Pressekonferenz ist als Livestream abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=u2RZXrrwudc&feature=youtu.be&fbclid=IwAR00dr8X6Jqo3iYWrDQ_8B_kTKbPTtl_eK9c6arUe-iywaTQYpVpXno5OgE
Und auf Facebook: https://www.facebook.com/deutscheaidshilfe/posts/3362865750425751
Der Pressespiegel Stand 16.10.2020.

Seit Kurzem bietet eine neue Website sachliche Informationen rund um Cannabis: https://cannabisfakten.de/
Die Pressemitteilung des Hanfverbandes dazu: https://hanfverband.de/nachrichten/pressemitteilungen/ueber-cannabis-aufklaeren-aber-richtig

Zeit für eine neue Normalität – Substitutionsversorgung langfristig und nachhaltig verändern. Ein Positionspapier zur SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung für eine adäquate, medizinische Versorgung von PatientInnen mit Opioidabhängigkeit empfiehlt aufgrund der positiven Erfahrungen mit den Flexibilisierungen eine Reihe von Maßnahmen der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgung in den Regelbetrieb zu übernehmen. Das Positionspapier wurde erarbeitet von: Deutsche Aidshilfe e.V. ;  akzept Bundesverband e.V. ;  JES Bundesverband e.V.; • AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. ;  Freiraum Hamburg e.V. ; VISION Köln e.V. mit Unterstützung durch Indivior Deutschland Gmbh.

Auf Initiative des Internationalen Netzwerks von Drogengebrauchern (INPUD), wurde in verschiedenen Episoden eine Serie  mit dem  Titel ‚Taking back what ours- Oral History of the movement of people who drugs’ produziert.
Dieser Teil betrifft Deutschland, Dänemark und Norwegen: https://drogriporter.hu/en/taking-back-whats-ours-3-germany-denmark-norway/
Weitere Episoden zu Kanada, und anderen europäischen Ländern finden Sie hier: https://www.akzept.eu/drogenpolitik/ International

Die „Initiative für Substitutionsversorgung Opioidabhängiger Patient*innen“ legt ein10-Eckpunkte-Papier zur Lösung der Versorgungskrise vor. 22 Fachgesellschaften und Patientenorganisationen und auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung unterstützen den Maßnahmenkatalog ; akzept hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Publikationspreis 2020 für Frankfurter Suchtexperten. Frankfurter Stiftung für Forschung und Bildung ehrt Professor Heino Stöver  (Frankfurt UAS).

Gefangen in der Risikogruppe: Bericht eines inhaftierten Risikopatienten zur Situation in Haftanstalten  https://www.buzzfeed.com/de/timostukenberg/gefangen-in-der-risikogruppe-gefangnis-corona

Ein Interview mit Dirk Schäffer (DAH) zu Drogengebrauch und Corona: https://radiocorax.de/zur-gegenwaertigen-situation-von-drogengebrauchenden-und-hilfestellen/Interview

Eine Plattform zum Austausch von aktuellen Informationen zur Entwicklung einer nachhaltigen und wirkungsorientierten Kriminalpolitik in den Ländern, auf Bundesebene und auch international ist das reso-infoportal https://www.reso-infoportal.de/

Infos für und von Menschen, die Drogen konsumieren, gerade herausgegeben vom JES-Bundesverband als pdf und Printversion: https://www.jes-bundesverband.de/aktuelles/

Ergänzungen der WHO-Leitlinien für konkrete Probleme des Vollzugs in der Corona-Krise haben Heino Stöver und Karlheinz Keppler vorgelegt (siehe WHO Richtlinien weiter unten).

Stellungnahme der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und ihrer Mitgliedsverbände: Suchthilfe rettet Leben – in Krisenzeiten notwendiger denn je! Weitere Informationen auf www.dhs.de

Auch die Deutsche Gesellchaft für Suchtmedizin (DGS) hat nun eine Stellungnahme zur aktuellen Situation veröffentlicht.

Ein Appell, die Harm Reduction Maßnahmen E-Zigarette weiter verfügbar zu halten: https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/03/E-Zigaretten-müssen-verfügbar-bleiben_HS_27.03.2020.pdf

ARUD, Zentrum für Suchtmedizin in Zürich
geht der Situation angepasste neue Wege zur Versorgung der Substitutionspatienten.
Im Krankheitsfall und bei Selbstisolation werden die die Medikamente nach Hause geliefert und Hausbesuche werden angeboten. PatientInnen in einer Opioid-Agonisten-Therapie (OAT) bekommen die maximal mögliche Zahl an Mitgaben. Das heisst: reguläre OAT bis 30 Tage, Diaphin-Therapie (DT) bis 7 Tage. Eine Möglichkeit auch für Deutschland?! Praxen, Ambulanzen, Apotheken, Pflegedienste und PSB Einrichtungen wären mögliche Bringer bei entsprechender Genehmigung.

Die WHO hat gestern Richtlinien zum Umgang mit Sars-CoV-2 / Covid-19  in den Gefängnissen herausgegeben:  http://www.euro.who.int/en/health-topics/health-determinants/prisons-and-health/news/news/2020/3/preventing-covid-19-outbreak-in-prisons-a-challenging-but-essential-task-for-authorities

Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) hat am 20. März eine Grundsatzerklärung zur Behandlung von Personen im Freiheitsentzug im Zusammenhang mit der Coronavirus(COVID-19)-Pandemie in mehreren Sprachen veröffentlicht, siehe auch https://www.coe.int/en/web/cpt/-/covid-19-council-of-europe-anti-torture-committee-issues-statement-of-principles-relating-to-the-treatment-of-persons-deprived-of-their-liberty-

Preventing COVID-19 outbreak in prisons: a challenging but essential task for authorities: http://www.euro.who.int/en/health-topics/health-determinants/prisons-and-health/news/news/2020/3/preventing-covid-19-outbreak-in-prisons-a-challenging-but-essential-task-for-authorities

Die Einrichtungen der Drogenhilfe haben einen Appell an die Politik gerichtet, die aktuell für Suchthilfe und Klienten enstehenden Probleme im Blick zu behalten, Eine posititve Reaktion der Drogenbeauftragten dazu gab es umgehend: https://www.aidshilfe.de/meldung/hilferuf-suchthilfe-schnelle-hilfen-drogengebrauchende-obdachlose

Eine an User gerichtete Information:  https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/03/CorornaInformationenFDrogengebrauerInnen.pdf

Risiken für Substitutionspatient_innen mit Sars-CoV-2/Covid-19 verringern istMott einer Kurzinformation von DAH und JES: https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/03/COVID-und-Substitution-1.pdf

Hinweise für substituierende Ärztinnen und Ärzte zur Opioid-Substitution und Sars-CoV-2/Covid-19 –
herausgegeben von der Konferenz der Vorsitzenden der KV-Qualitätskommissionen Substitutionsbehandlung: https://www.akzept.eu/wp-content/uploads/2020/03/SubstitutionUndSars2-ovid19.pdf

Die DAH und JES haben einen Appell an die Kassenärztlichen Vereinigungen gerichtet, die Risiken für Substitutionspatient*innen mit COVID 19 zu verringern.

Aktivist*innen erstellten eine mobile App, um Risiken beim Drogengebrauch zu minimieren. akzept , JES und SONICS unterstützen das Projekt. TRIPAPP ist für Android und iOS in 15 Sprachen verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter www.tripapp.org . Siehe auch: Presseinformation

BTHG – auf dem Weg zur Reformstufe 3: Zwischenbilanz zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes:
in KONTUREN geben ExpertInnen aus der Praxis ihre Erfahrungen und Einschätzungen zum Erfolg der Umsetzung des BTHG an: https://www.forum-substitutionspraxis.de/verschiedenes/22464-bthg-auf-dem-weg-zur-reformstufe-3-zwischenbilanz-zur-umsetzung-des-bundesteilhabegesetzes

Thüringer Demokratiepreis für Michael Kleim – akzept gratuliert!
19.11.2019 | epd
„Helden des Alltags“
mit Thüringer Demokratiepreis ausgezeichnet
Erfurt (epd). Im Erfurter Augustinerkloster ist am Montag der „Thüringer Demokratiepreis 2019“ verliehen worden. Er ging in drei Kategorien an das „Eichsfelder Bündnis gegen Rechts“, die Junge Gemeinde Stadtmitte Jena sowie die Suhler Geschichtslehrerin Heidemarie Schwalbe und den Geraer Pfarrer Michael Kleim, teilte das Bildungsministerium in der Landeshauptstadt mit. Die Laudatio: DemokratiepreisMichaelKleim

Die Debatte um die Entkriminalisierung wurde kürzlich durch einen Vorschlag der drogenpolitischen Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen wieder aktiviert, siehe dazu https://www.akzept.eu/drogenpolitik/ 

Aktuelle Meldungen

Die Auszeichnungen für 2020 und 2021 werden am 10.12.2021 in Köln im Rahmen eines gemeinsamen Fachtages mit akzept NRW vergeben.

akzept hat seine diesjährigen Auszeichnungen vergeben. Der Robert-Newman-Gedächtnis-Preis 2019 ging an den JES Bundesverband;
den Lifetime Award erhielt Jan-Hendrik Heudtlass. Mehr dazu: https://www.akzept.eu/akzept-auszeichnungen/

Ein aktuelles Interview der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen mit Heino Stöver zur Legalisierung: Interview

Die Debatte um das Harm Reduction Potenzial von E-Zigaretten nimmt Fahrt auf: Der Tagesspiegel Berlin und: Der Spiegel  

Der  31.08. will als International Overdose Awareness Day weltweit an die unnötigen Todesopfer durch Überdoeirung erinnern und eine pragmatischere Drogenpolitik einfordern. Der JES Bundesverband mahnt gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe und akzept: https://www.jes-bundesverband.de/2020/08/31-august-internationaler-tag-gegen-ueberdosierungen/

International wird der 31. August schon lange als Overdose Awareness Day begangen. Nun wird der Aktionstag unter dem Titel Überdosierung kann jeden betreffen erstmals auch in Deutschland bundesweit stattfinden. Ein Bündnis aus Deutscher Aidshilfe, dem JES Bundesverband und akzept sowie Freiraum Hamburg, VISION und der Aidshilfe Frankfurt lädt alle Einrichtungen zu Aktionen ein: August31Anschreiben.pdf

Das Handbuch Hepatitis C und Drogengebrauch steht in einer völlig überarbeiteten Version zum Download zur Verfügung:
https://hepatitis-aktion.de  Hier sind die einzelenen Kapitel separat lesbar und das Handbuch als Ganzes.

Informationen zur 12. Europäischen Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft, die vom 24. bis 26. Mai in Murten (CH) stattfindet, finden Sie auf https://gesundinhaft.eu/

Die 11. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft wird nicht wie geplant im September 2020 stattfinden können.
Sie ist verschoben auf den 23.-25.05.2021. Aktuelle Informationen zur Konferenz finden Sie auf https://gesundinhaft.eu/konferenzen/

 Die 10. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft fand mit sehr guter Beteiligung vom 20. bis 22.März in Bonn statt. Die Vörträge sind in Kürze von https://gesundinhaft.eu/konferenzen/ abrufbar.
Zum vierten Mal wurde der Johannes-Feest-Preis für herausragenden Leistungen um die Gesundheitsförderung in Haft verliehen. Der Preisträger der 10. Konferenz war der Mitbegründer der Konferenz,
Prof. Dr. Heino Stöver: https://www.frankfurt-university.de/de/news/nachrichten-der-startseite/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1839&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb8e36ec35164ddd448ec8033414b819
Die Laudatio ist ebenfalls abrufbar von https://gesundinhaft.eu/konferenzen/